​​Gästehaus Weidingen

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​Im Zusammenhang ortsbildprägender Bebauung, inmitten des alten Ortskern der Gemeinde Weidingen, entstand anknüpfend an die Realisierung unseres Projektes „Lagerhalle Weidingen“ vom Jahr 2009, ein weiteres Gebäude „Gästehaus Weidingen“. Die Lage des neuen Gebäudes im Gelände resultiert aus aufgenommenen Gebäudefluchten und Sichtbezügen zwischen Altbau, Lagerhalle und Gästehaus. Einerseits laufen Fluchten der Neubauten auf den Altbau zu, andererseits begrenzen diese Fluchtlinien aller drei Gebäude einen Landschaftsraum in dessen Zentrum eine 5m hohe Bronzeskulptur positioniert wurde. Dank der Form, Materialität und Detailausarbeitung entstand ein Gebäude, das für sich selbst sehr elegant und edel wirkt, jedoch nicht mit bestehendem Altbau und der im gesamten Gelände befindliche Kunst in Konkurrenz tritt, sondern Sie ergänzt.

 

Bauherr: Stiftung zur Förderung zeitgenössischer

Kunst in Weidingen

 

energetische Sanierung/ Erweiterung Trier

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„Ich war mal eine Energieschleuder“, das konnte der bestehende Altbau aus dem Jahr 1969 einmal von sich sagen. Seit 2007 ergänzt ein separater Anbau, eine silbergrau verwitterte Holzkiste, das Gebäude. Die Fassade ist gedacht, als Fortsetzung zum direkt angrenzenden Wald. Im Jahr 2010 folgte die Sanierung des Altbau zum KFW-70-Haus. Das Heizsystem – eine Kombination aus Öl, Sonne und Holz, sowie umfangreiche Dämmmaßnahmen bilden die Basis einer Energieeinsparung von 84%. Die Herausforderung der Planung lag in der gestalterischen Verknüpfung zwischen neuem Anbau, saniertem Bestand und harmonischem Einbetten ins bestehende Wohngebiet. Das Resultat: eine zeitgemäße Architektur, offene Grundisse, klare Linien mit einfachen Materialien – Holz, Stein und Stahl. Sonnige und offene Wohnräume erweitern sich ins umliegende Grün.

 

Bauherr: Privat, Trier

Lagerhalle​ Weidingen

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​Die Aufgabenstellung eines Berliner Galeristen:

Ein Gebäude zum Lagern, Sammeln und Präsentieren seiner Kunstobjekte. Entworfen als Interpretation einer Feldscheune, entstand ein reduzierter Baukörper mit schlichten, zurückhaltenden Details. Die Fassade aus Holzleisten ist geschlossen gehalten, jedoch ermöglichen große „Scheunentore“ und „Tennenklappe“ die Veränderbarkeit von Haus und Raum. Innen ist das Gebäude ein einfacher Raum, das nicht mit der Kunst konkurriert. Es zeigt kaum eigene Details, ist als offener und fließender Grundriss konzipiert. Mit weißen Wand- Deckenflächen und Einbaumöbeln bleibt es wandelbar. Überraschend wirken die gegensätzlichen Eindrücke von: Alt - Neu, Außen - Innen, dörflicher Umgebung - zeitgenössischer Kunst.

 

Bauherr: Stiftung zur Förderung zeitgenössischer

Kunst in Weidingen

 

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BIBLIOTHEK GÜNTHER FÖRG (B.G.F.)

 

Günther Förg hat mehrere, nahezu identische Bibliotheken in seinen Ateliers und Wohnungen in der Schweiz und Deutschland aufgebaut. Die Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Weidingen besitzt eine dieser Bibliotheken mit ca. 700 Büchern aus der Sammlung von Günther Förg. Die Bibliothek ist für Studienzwecke ganzjährig nach Vereinbarung geöffnet. Sie befindet sich in einem eigens dafür errichteten Haus und ergänzt damit Skulpturengarten, Gästehaus und Ausstellungs- halle der Stiftung vortrefflich. Das neue Gebäude liegt inmitten des alten Ortskerns von Weidingen in direkter Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Maria Empfängnis. In Anlehnung an die Baukultur der Region entsteht ein in sich schlichter und reduzierter Baukörper in eifeltypischer Bauweise.

 

weitere Info´s   Kunst in Weidingen

 

Bauherr: Max Hetzler, Berlin

 

 

Holzbausiedlung 50 + 50 Wohneinheiten

 

Neues regionaltypisches Bauen: Es wurde ein Konzept zur Entwicklung eines Neubaugebiets entwickelt und entworfen, das dem „Lebensgefühl Eifel“ entspricht und das gleichzeitig ortstypische, teilweise historisch gewachsene Qualitäten von Landschaftsraum, Städtebau und Architektur in eine nachhaltige Form des „Wohnens in der Zukunft“ übersetzt. Hierzu zählt die Interpretation des Neubaugebietes als Wohnquartier, das soziale Strukturen des Miteinanders seiner Bewohner ermöglicht, ähnlich der eines Dorfes. Dieser Ansatz findet seine Fortsetzung in einer modernen Architektur jeweiliger Wohngebäude, die regionaltypische, architektonische Formensprachen aufnehmen und entsprechend sich wandelnder Anforderungen heutiger Nutzer neu interpretieren.

Arge: AXT Architekten und WW+ – architektur

 

Auftraggeber:

Phase 1 - HolzCluster.Eifel​​, Nettersheim

Phase 2 - Stadt Mechernich

​​Quartier am KONTOR

Mit Identität – mehr Wert (er)leben

 

Das Herzstück des Quartiers wird mit einer empfohlenen Sonderfunktion bespielt, welche die exponierte Lage des Gebäudes wiederspiegelt und als Anziehungspunkt lockt - das KONTOR. Als Idee wird ein Wein- und Genusshandel für regionale Produkte vorgeschlagen. Vieles was das Herz des Feinschmeckers begehrt findet sich unter einem Dach. Produkte aus der Region und für die Region erhöhen die Wertschöpfung in der Region. Die Welt der Weine ist groß! Doch warum weit entschweifen, wenn das Gute liegt so nah? Schweich - gelegen an der `Römischen Weinstraße`und Tor zur Mittelmosel, bietet einen idealen Standort, um das ansässige KONTOR mit Weinen der Region zu bestücken. So bietet das KONTOR den zahlreichen Weingütern der Mosel eine perfekte Bühne, sich zentral einem weinlustigen Publikum zu präsentieren. Und was kann es schöneres geben … Genuss und Lebensqualität, gepaart mit Identität und Mehrwert der eigenen Region. Ein wunderbares Lebensgefühl!

​Projekte in Bearbeitung

 

 

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